Frauen_1920.jpg

"Steile" holt wichtige Punkte

Am Sonntagnachmittag stand nach dem erfolgreichen Heimsieg gegen Frauenfeld wieder ein Auswärtsspiel an. Der Gegner: GC Amicitia Zürich. In den vergangenen zwei Spielen konnten sich die Seedamen nur einen einzigen Punkt sichern. Deshalb war vor dem Spiel klar, heute soll der Sieg nach Hause gebracht werden.

Nach einem eher verhaltenen Start fanden die Damen der SG Meilen/Stäfa langsam aber sicher ins Spiel. Nach zehn Spielminuten führten sie bereits mit 5:2. Trotz der mehr oder weniger soliden Deckung, kassierte man immer wieder unglückliche Tore. Im Angriff hingegen wartete man auf die Chancen, welche mehrheitlich souverän verwertet wurden. Aus der Sicht der Seedamen verlief die erste Halbzeit sehr gut. Lena Letonja glänzte mit fünf Treffern in dieser Hälfte. Durch eine gute Teamleistung, besonders in den letzten Minuten vor der Pause, erkämpften sie sich bis zur Halbzeit einen Vorsprung von fünf Toren, so stand es 14:9 für die SG Meilen/Stäfa.

In der zweiten Hälfte sollten diese unnötigen Tore vermieden und die Chancen wie bis anhin weiter genutzt werden. Die Seedamen erwischten einen Traumstart. Ihr Verteidigungsspiel zogen sie munter durch und auch im Angriff wurden die Schüsse konsequent verwertet. Die Gegnerinnen jedoch verzweifelten an Sophie Münch, die hervorragend parierte. Erst nach 45 Minuten gelang ihnen den ersten Treffer der zweiten Halbzeit. Doch dieses Tor half nicht, es gelang ihnen auch im weiteren Verlauf des Spieles nicht, ins Spiel zu finden. Die Seedamen hingegen liessen sich nie beirren und zogen ihr Spiel weiter durch. Die Führung konnten sie bis Ende des Spiels stets ausbauen, sodass die Tordifferenz immer deutlicher wurde. Das Schlussresultat lautete 27:12 für die SG Meilen/Stäfa.

Dank diesem hohen verdienten Sieg und dem momentan zweiten Tabellenrang ist das Team optimistisch eingestellt, auch das nächste Heimspiel für sich zu gewinnen. Dieses findet am Samstag, 7. März um 17 Uhr in der Allmend gegen die SG Zürisee statt.

Hopp Steile!

 

Autor: Andrina Meisser