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Corona-Virus: Trainingsbetrieb ausgesetzt, Kurzarbeit beantragt

Nachdem die Meisterschaft 2019/20 in allen Ligen abgebrochen und der Trainingsbetrieb bis auf Weiteres gestoppt wurde, informieren wir an dieser Stelle über weitere im Zusammenhang mit dem Corona-Virus stehenden Entscheidungen bei Handball Stäfa.

Trainings aller Mannschaften von Handball Stäfa ausgesetzt
Auf Grund der vom Bundesrat am 16. März 2020 angeordneten Massnahmen werden die Trainings aller Stäfner Mannschaften vorerst bis und mit 19. April 2020 ausgesetzt. Der Kraftraum in der Frohberg-Halle musste geschlossen werden. Sämtlichen Vereinsmitgliedern ist der Zutritt untersagt. Also müssen auch die Spieler der NLB-Mannschaft das ihnen verordnete Individualtraining in den kommenden Wochen quasi im «Homeoffice» absolvieren.

Kurzarbeit beantragt
«Wir werden nun zeitnah die organisatorischen Massnahmen besprechen und treffen, um die sehr schwierige Situation für alle Beteiligten möglichst erträglich zu gestalten und vor allem auch die wirtschaftlichen Folgen nicht eskalieren zu lassen», sagt Christian Rieger, VR-Präsident der GS Players AG, die für den Betrieb des NLB-Teams zuständig ist. «In einem ersten Schritt haben wir für alle unsere Arbeitnehmer der GS Players AG Kurzarbeit beantragt.» Einige Spieler hätten von sich aus signalisiert, dass sie auf vertraglich zugesicherte Entschädigungen verzichten würden, hält Rieger erleichtert fest. Ganz schwierig ist die Situation für Shota Fukuda. Der 26-jährige Japaner sitzt in der Schweiz fest und versucht verzweifelt eine Möglichkeit, in seine Heimat zurückfliegen zu können.

Weiter auf Eigengewächse bauen
Mit dem Auftritt der Equipe von Trainer Philipp Seitle in den 20 absolvierten NLB-Meisterschaftsspielen zeigt sich der VR-Präsident sehr zufrieden: «Es ist brutal, dass die super Arbeit von Staff und Spielern durch den Corona-Virus ausgebremst wurde.» Am vergangenen Samstag hätte Handball Stäfa den Spitzenkampf gegen Baden bestritten, nun ist der Playoff-Traum – ohne etwas dagegen tun zu können – vorzeitig geplatzt. Stattdessen stehen die Entscheidungsträger des Seeklubs vor einer riesigen finanziellen und organisatorischen Herausforderung.
Die Stäfner wollen den eingeschlagenen Weg mit jungen, mehrheitlich selbstausgebildeten Spielern weitergehen. Die Kaderplanung für die NLB-Saison 2020/21 ist gemäss Rieger schon weit fortgeschritten. Noch vor Ostern sollen Details kommuniziert werden.


Junioren in allen Elite-Ligen
Vor Saisonabbruch betroffen sind neben der NLB-Equipe von Handball Stäfa auch die weiteren Aktivmannschaften und die Junioren-Teams. Nun hat der Schweizerische Handballverband bekannt gegeben, dass es in der abgebrochenen Meisterschaft 2019/20 keine Absteiger und keine Aufsteiger gibt. «Im Juniorenbereich sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen», sagt Vereinspräsident Silvio Solenthaler. Für die Stäfner Elite-Teams auf Stufe U19 und U17 sah es einige Runden vor Schluss nicht sehr rosig aus, sie waren in akuter Abstiegsgefahr. Das U15 Elite hatte den Ligaerhalt bereits aus eigener Kraft geschafft und auf Stufe U13 gehört Handball Stäfa seit Januar zu den sechs besten Teams des Landes in der U13-Inter-Finalrunde. Dieses halbe Dutzend spielt ab Herbst 2020 in der neuen Kategorie U13 Elite. Als einer von ganz wenigen Vereinen in der Schweiz stellt Handball Stäfa in der Saison 2020/21 Teams in allen Junioren Elite-Ligen. «Das macht natürlich Freude, stellt aber auch eine riesige Herausforderung dar», sagt Solenthaler.

Unsere Geschäftsstellen
Die Geschäftsstellen bleiben in reduzierten Betrieb (per Homeoffice) geöffnet und sind wie folgt erreichbar:

Kontakt GS Players AG: T: +41 79 687 74 34 oder Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kontakt HC GS Stäfa: Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!