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Seederby am Samstag

Am Samstag um 16.30 Uhr empfängt Handball Stäfa in der Nationalliga B die SG Wädenswil/Horgen. Das Seederby lässt nicht nur Spektakel erwarten, es bringt auch für etliche Akteure ein Wiedersehen. Mit der SG Wädenswil/Horgen kehrt etwa Coach Pedja Milicic auf den Frohberg zurück, der hier als Spieler und Trainer während eines Jahrzehnts seine handballerische Heimat hatte. Als Junior lief Luzian Lechner in gelb-schwarz auf. Nun hat er sich als Kreisläufer des linksufrigen NLB-Teams etabliert. Den umgekehrten Weg ging Philipp Seitle. Die erste Station des Deutschen in der Schweiz war an der Pfnüselküste. In der Saison 2015/16 warf der aktuelle Stäfner Trainer in 23 Partien 215 Tore für den HC Horgen und avancierte damit zum Topscorer in der Nationalliga B - vor einem gewissen Misha Kaufmann, der sieben Jahre zuvor mit 300 Treffern in Diensten Stäfas NLA-Topscorer geworden war.

Das letzte Seederby zum Abschluss der vergangenen NLB-Meisterschaft gewann die SG Wädenswil/Horgen auf dem Frohberg 27:24. Die Rechtsufrigen waren damals im Kopf wohl schon im Playoff-Final gegen den TV Endingen.

In der neuen Spielzeit haben die samstäglichen Gäste den Tritt noch nicht richtig gefunden. Nach vier Niederlagen in Serie gelang ihnen vor Wochenfrist mit dem 32:19-Heimsieg über den TV Möhlin, bis dahin Tabellenführer, der Befreiungsschlag. Diesen wird die Spielgemeinschaft bestätigen wollen. Die Stäfner sollten allerdings gewarnt sein. Beim 27:26-Sieg in Birsfelden erlebten sie hautnah, dass es ein Nachlassen um ein paar Prozent nicht verträgt.

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