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31:20-Auswärtssieg in Glarus

Heute Abend zu früher Stund um 18.00 Uhr tratt das Drüü aus Stäfa auswärts in der inzwischen beliebten Glarner Kantonsschulturnhalle an. Inzwischen beliebt, weil in dieser Halle Jahre lang ohne Haftmittel gespielt werden musste. Mit einem schmalen Kader empfingen uns die Glarner, die derzeit noch punktelos auf dem letzten Platz sind. Schlusslichtteams sind aber keinenfalls zu unterschätzen! Deshalb gingen wir motiviert und mit dem Ziel, zwei Punkte zu stehlen, in diese Partie.

Der Start verlief für beide haarsträubend. Beide Teams verwarfen einfache Würfe und brachten die Kugel nicht rein. So brauchten wir fünf Minuten, um die 1:0-Führung zu erzielen. Danach lief der Ball besser durch die Reihen und wir erzielten schöne Tore. Leider verzeichneten wir ein wenig zu viele technische Fehler, so konnten wir uns nicht vom Gegner absetzen - die Partie ging hin und her.
Gegen ein Spitzenteam hätte diese erste Halbzeit zu keinem Preis gereicht. Trotzdem konnten wir mit einer 13:11-Tore Führung in die Pause.

In der Pause waren wir uns einig, mit mehr Spielfreude und Laufen ohne Ball käme der Erfolg. Und prompt setzten wir das Verlangte um und überliefen die Glarner. Auch die typische Stäfner Krankheit wurde heute eingehalten, in Überzahl brachten wir kein Tor zu Stande und in Unterzahl schossen wir drei Tore in Folge, ohne eines zu kassieren. Adi Giovanoli gelang gleich ein lupenreiner Hattrick innert zwei Unterzahl-Minuten! Wir zogen davon und übertölpelten die Deckung des Gegners. Mit 31:20 konnten wir zum Schluss einen klaren Auswärtssieg und damit zwei Punkte ans rechte Seeufer nehmen.

Mit diesem weiteren Sieg stehen wir nun auf Platz 1 in der noch jungen Saison. Das Bild täuscht jedoch, da wir bereits fünf Spiele ausgetragen haben, andere Teams hingegen weniger. Trotzdem sind wir mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden mit vier Siegen aus fünf Spielen. Unser nächstes Spiel findet am Dienstag, 5. November, zu Hause auf dem Stäfner Frohberg gegen den TV Uznach statt. Anspielzeit ist um 20.30 Uhr. Man darf gespannt sein, wozu das Drüü dann im Stande ist. 

 

Autor: Nici Wey