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23:21-Heimsieg gegen Küsnacht

Am Samstagabend empfing unser Drüü den HC Küsnacht. Obwohl dieses Team aus der 4. Liga aufgestiegen ist, mischt es ganz vorne mit und hatte vor dem Anpfiff erst drei Verlustpunkte zu verzeichnen. Gespickt mit vielen Spielern, die früher auf hohem Niveau spielten, traten die Gäste an. Auf unserer Seite wollten wir endlich aus dem Tief, welches sich über drei Spiele hinzog, herausfinden. Die Rahmenbedingungen waren allerdings nicht ganz einfach, waberte doch ein Molki-Stäfa-Fondue-Duft über das Spielfeld, da das Stäfner NLB-Team im Hallenbeizli das Weihnachtsessen einnahm.

Wir starteten schlecht in die Partie und scheiterten ein ums andere Mal am hervorragend parierenden Torhüter der Küsnachter. So gerieten wir mit 1:3 und 2:5 ins Hintertreffen. Mit guter Defensivarbeit und mehr Abschlussglück fanden wir dann aber auch in die Partie und konnten zum 9:9 ausgleichen. Wir spielten plötzlich entfesselt und zogen Angriff um Angriff sauber
durch. So konnten wir mit einer 11:10-Führung in die Pause. Nur zehn Tore kassiert, dies war auch dem sackstarken Remo aka Beni Dietsche zu verdanken!

In der zweiten Halbzeit starteten wir wie die Feuerwehr. Wir schossen vorne mit schnellen Angriffen einfache Tore und hinten verteidigten wir was wir konnten. Wir zogen mit einer 5-Tore-Führung davon. Dies auch weil unser zweiter Torhüter Moris Welti einen Sahnetag einzog. Er parierte neben zwei Gegenstössen auch sonst viele gute Schüsse der Küsnachter. Gegen Ende der zweiten Halbzeit wurde das Spiel dann nochmals spannend, weil die Gäste bis auf zwei Tore rankamen. Doch mit ein wenig Glück und ruhigen Angriffen konnten wir verdient 23:21 gewinnen. 

Dies war unser letztes Spiel im Jahr 2019! Mit einem Sieg abzuschliessen und aus dem Tief herauszukommen war sehr wichtig für uns. Wir wünschen der Handballfamilie Stäfa und auch allen anderen da draussen lebenden Menschen eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins 2020! Unser nächstes Spiel findet dann im neuen Jahr am
18.01.2020 auswärts in der harzlosen Eselriet Halle in Effretikon statt.

Autor: Nici Wey