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Der zweite Sieg

Nach dem letzten erfolglosen Wochenende war am Samstag die Zeit reif für den zweiten Sieg des «Zwei».

Das Spiel startete etwas verhalten, wir waren sogleich mit gleich 3 Fehlwürfen und einem schnellen Gegenstoss der Unterländer konfrontiert.

Nach einigen Spielminuten stand dann auch bereits 1:4 für die Gäste wobei jedoch unsere Deckungsarbeit nicht das Problem war. Was uns deutlich mehr Probleme bescherte waren die schnellen Umschaltspiele der Gegner.

Nach etwa 10 Minuten leisteten sich allerdings nun auch die Zürcher mehr Fehler worauf wir direkt ausgleichen konnten. Wahrlich ein Spiel auf Augenhöhe, wobei beide Teams mit der Verteidigung des jeweils Anderen Probleme hatte.

Wir hatten Mühe die offensive Deckung der Unterländer zu hinterlaufen und Platz zu nutzen. Hingegen konnte SG Züri Unterland die flache 6-0 Deckung kaum durchbrechen und selten von 9m überwerfen.

Entsprechend ging es mit einem ausgeglichenen Pausenresultat von 10:9 für Stäfa in die Kabinen.

Der Fokus für uns lag weiterhin auf der starken Deckung. Im Angriff mussten Schnittstellen mehr belastet und besonders die technischen Fehler reduziert werden.

Letzteres gelang allerdings eher weniger. Zu viele Fehlpässe, führten immer wieder zu Gegenangriffen, die unser Torhüter Ivo ‘Mac’ Hüttenmoser routiniert entschärfen konnte. Nicht zuletzt dank seiner Leistung konnten wir uns im Spiel halten.

Die Verteidigung verschlief allerdings oftmals die Abpraller, die dann geschickt doch noch verwertet werden konnten. So kamen wir den Zürchern in Sache Torvorsprung kaum davon. Das Spiel hielt sich bis zur Schlussphase mit einem ein oder zwei Tore-Abstand.

Entsprechend spannend war die Schlussphase für die Zuschauer in der Halle. Nach Fehlwürfen ein düsteres Raunen, nach erfolgreichen Abschlüssen grosser Jubel.

In der 55 Minute stand das Spiel mit 20:20 ausgeglichen und wir erhielten zu allem Überfluss noch eine 2-Minuten Strafe. Dank defensiven Leistungen hielten wir uns im Spiel und konnten sogar erneut mit 2 Toren in Vorsprung gehen, was für ein Kampf!

In den alles entscheidenden Minuten reihten sich auf beiden Seiten nochmals Fehler an Fehler.

Schlussendlich siegten wir mit 23:20 mit grossem Kampfgeist und dem notwendigen Quäntchen Glück. Ich bin bereits sehr gespannt auf die Rückrunde und freue mich auf ein weiteres spannendes Spiel.

Danke an die Spieler die uns ausgeholfen haben und die Zuschauer die mit uns mitgefiebert haben!

Autor: Jan Ruch

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