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Saisonauftakt mit Heimsieg

Es war ein Stäfnertag am Samstag auf dem Frohberg. Nach den gewonnenen Spielen der 1. Mannschaft und des U23-Teams konnte auch die 2.-Liga-Equipe von Handball Stäfa einen Vollerfolg feiern.
Nach verschiedenen Testspielen gegen Vertreter der Erst-, Zweit- und Drittliga freuten sich die Spieler des "Zwei" auf den ersten Ernstkampf. Das Team von Trainer Thomas Gschwend musste in der Saisonvorbereitung mit vielen Wechseln im Kader klarkommen. Doch der erste Match der Saison zeigte, dass man durch den Sommer (und die teils schwierigen Trainings unter Covid-19 bedingten Sicherheitsauflagen) an Qualität zulegen konnte. Mit Nicola "Nici" Brunner stiess ein gestandener Nationalligaspieler zu der Gschwend-Equipe und mit Bojan Simikic konnte man einen Keeper zurückholen, der sich als Rückhalt der Marke Weltklasse erwies.

Der Gegner auf dem Frohberg war der TV Unterstrass. Eine Mannschaft, die in der Vergangenheit mit schnellem Handball und 1.-Liga-Ambitionen von sich reden machte. Zu Beginn des Spiels war die Anfangsnervosität im ersten Spiel der Saison auf beiden Seiten zu spüren. Kein Team konnte sich einen Vorsprung herausspielen. Beide Kontrahenten versuchten sich mit einstudierten Spielzügen im Angriff durchzuspielen und beide hatten damit Erfolg. Die maskierten Zuschauer auf dem Frohberg bekamen ein attraktives Handballspiel geboten, bei dem beide Teams ihre Angriffsvarianten zeigen konnten. Die Gäste aus Zürich waren es dann, die in der 14. Minute ihre erste Auszeit nahmen, um das Spiel auf ihre Seite zu kippen. Doch das Time-Out der Gäste nutze Coach Gschwend, um seine Abwehr umzustellen. Statt des defensiven 6:0-Systems verteidigten die Stäfner nun in einem etwas offensiveren 5:1-Verbund mit einem gut aufgelegten Andreas Kiener, der die Zürcher Angriffe zu parieren wusste. So konnte das Heimteam mit dem knappsten aller Vorsprünge von 14:13 in die Pause gehen.

In der Pausenansprache ermahnte Gschwend seine Schützlinge zur Geduld. Er hatte in weiser Voraussicht schon in der ersten Halbzeit darauf geachtet, dass alle Spieler zu Einsatzzeit kamen, um gegen Ende des Spiels Energiereserven zu haben. Eine Taktik, die sich auszahlen sollte. Bei Wiederanpfiff präsentierte sich eine sehr konzentrierte Stäfner Abwehr, die dem TV Unterstass entgegenstand. So konnten sich die Hausherren auf zwei Tore absetzen und diesen Vorsprung halten, auch wenn ihnen im Angriff nicht alles nach Wusch gelang. Die Stadtzürcher blieben hartnäckig und wollten die Punkte aus Stäfa entführen. Doch ein Mann stand ihnen im Weg. Torhüter Bojan Simikic vernagelte sein Tor und trieb die Zürcher zur Verzweiflung. Der Stäfner Schlussmann hielt bis zum Ende der Partie 10 der 20 Würfe, welche auf sein Tor kamen. Ein Wert, der Seinesgleichen sucht. Mit diesem Rückhalt konnten die Stäfner den Vorsprung bis zum Ende der Partie noch etwas ausbauen und siegten am Ende hochverdient mit 26:22.

Ein geglückter Einstand der neuformierten Truppe rund um Trainer Gschwend. Nun gilt es den Schwung in die nächsten Partien mitzunehmen. Die Gegner sind nun gewarnt. Das "Zwei" aus Stäfa wird diese 2.-Liga-Saison ein harter Brocken sein und die Untersträssler werden nicht die letzten sein, welche auf dem Frohberg als Verlierer heimreisen.

Das nächste Spiel bestreiten die Stäfner am 22.9.2020 auswärts gegen den TV Wittikon.

Für Stäfa spielten: Rüedi, Simikic; Tanner, Meier, Oyo, Mörgeli, Zucco, Kiener, Brunner, Hofer, Ruch, Mravek, Erni, Schwitter.

Autor: Florian Mörgeli 

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